Bei bestem Wetter konnten wir vom 17.-20. September 2018 vier erlebnisreiche Tage am Rohrhardsberg im Oberen Elztal erleben. Bereits zu dritten Mal waren Schüler der Eingangsklasse des AG auf dem in 960 m Höhe gelegenen Bioland-Betrieb mit Mutterkuhhaltung, Weidewirtschaft und weiterer Tierhaltung. Manche Schüler meinten zwar, noch nie so viel gelaufen zu sein wie an den Tagen, aber letztlich hatten alle Spaß, sich zu bewegen. Aus eigener Kraft den Berg zu erklimmen ist schon eine besondere Erfahrung, die einfach gut tut, zumindest wenn man oben ist.

        

Neben thematischen Einstiegen in die historische Landwirtschaft im Schwarzwald oder  Bodenbildung an Lernplätzen vor Ort und einem kleinen Mathetest blieb aber auch noch genügend Freizeit zum Klönen, Esel ausführen oder Hühner streicheln. Gekocht und gevespert wurde natürlich in Eigenregie –alle wurden gut satt und geschmeckt hat es auch. Bei einer Exkursion zum Blindenseemoor konnten die letzten 10.000 Jahre Landschaftsentwicklung im Schwarzwald nachvollzogen werden. Beim abschließenden Grillen auf sicherlich Deutschlands schönstem Grillplatz in malerischer Atmosphäre fand einen gelungenen Ausklang. Begleitet wurde die Klasse jeweils für einen Tag von Frau Laber (Agrarbiologie), Frau Schindler (Englisch), Herrn Pinto (Mathe), Frau Hirth (Biotechnologie, Abteilungsleitung) sowie Herrn Raber (Agrarbiologie, Chemie), der die Klassenfahrt an allen Tagen begleitete.

Im nächsten Jahr werden wieder dort sein, dann auch mit einem Förster, der uns die Landschaft und Umweltmanagement am Rohrhardsberg näher bringt.

Schüler aus dem Seminarkurs 2017/18 des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums unserer Schule nahmen mit ihren Jahresarbeiten an einem vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgerichteten Wettbewerb teil. Unter dem Thema „Stärkung des ländlichen Raums“ trafen sich 25 Projektgruppen der sechs AG-Standorte Baden-Württembergs vom 4. – 6. Oktober 2018 in Stuttgart, um ihre Arbeiten zur Förderung regionaler Landwirtschaft vor Expertengremien aus Politik und Wissenschaft vorzustellen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 100. Landwirtschaftlichen Hauptfestes durch die Kultusministerin Frau Eisenmann und den Landwirtschaftsminister Herrn Hauk.

Dabei konnten Patrick Winterhalter mit seiner Arbeit zum Thema „Shredlage – eine lohnende Technik zur Silageaufbereitung in Südbaden“ und Kathrin Meyer mit dem Thema „Pflanzenkohle – eine Chance für die Landwirtschaft am Oberrhein“ die Jury offensichtlich besonders gut überzeugen, denn die beiden Schüler gewannen den ersten Preis (500€) und zweiten Preis (300 €) in der Kategorie Wirtschaft. Wir gratulieren, aber auch den anderen Teilnehmern, die ebenfalls besondere Arbeiten erstellt haben. Alle Wettbewerbsarbeiten wurden zusätzlich durch Sachpreise und Bildungspreise in Form von  Betriebspraktika, Schnupperstudium (Universität Hohenheim , FH Nürtingen), Exkursionen und Betriebsführungen ausgezeichnet. Ein weiterer Gewinn für alle Teilnehmer des Wettbewerbs: Sie haben durch die Seminarkursarbeit bereits ein Jahr vor dem eigentlichen Abitur eine schriftliche Abiturprüfung erfüllt und dies mit sehr guten Leistungen.

Der Wettbewerb wird durch den Kabinettsausschuss des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg für mindestens zwei weitere Jahre unterstützt und findet in diesem Format weiter statt. Bereits im Frühjahr 2018 hatten sich alle Teilnehmer zu Fachexkursionen und Austauschrunden in Stuttgart getroffen. Der Wettbewerb ist für alle Schüler des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums unserer Schule offen.
Dr. Bernd Raber (Leiter des SeK am AG)

 

Telefonisch erreichen Sie uns unter der Nummer 0761 / 201 - 7766.
Weitere Informationen zur Lehrkräfte-Einstellung finden Sie unter www.lehrer-online-bw.de.

 

 

Wir gratulieren unseren Abiturientinnen und Abiturienten des Gesundheits- und Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums zum bestandenen Abitur!

Diesen Anlass feierten wir in bester Laune am 6. Juli im Bürgerhaus am Seepark.

   

   

Alle Schülerinnen und Schüler bekamen hier ihre Zeugnisse überreicht.

   

   

   

Die diesjährigen Preise gingen an:

Preis des BLHV im Fach Agrarbiologie, Mathematikpreis und Chemiepreis: Joachim Bumen

Preis des BLHV im Fach Agrarbiologie: Beatrice Bölle

Preis des BLHV im Fach Agrarbiologie und Goethe-Preis (Deutsch): Lea Gorenflos

Goethe-Preis (Deutsch): Daniel Popovic

Scheffel-Preis (Deutsch): Lotta John

Preis im Fach Gesundheit und Physikpreis: Lena Heiny

Preis im Fach Gesundheit: Luisa Bär

Die Fotos wurden von Herrn Fionn Große (https://fionn-grosse.de/) gemacht. Vielen Dank für die tollen Bilder!

 

Im Schuljahr 2017/2018 haben sieben SchülerInnen des GG/AG 12 der Edith-Stein-Schule Freiburg einen Schüleraustausch mit ihrer französischen Partnerschule, dem "Lycée Agricole de Cibeins", durchgeführt.

Schon seit zwei Jahren besucht eine Klasse die Schule in Frankreich und jedes Jahr ist es ein Erfolg.

Das Thema unseres diesjährigen Austauschs war die „Gelebte Nachhaltigkeit auf beiden Seiten des Rheins“, die wir anhand konkreter Beispiele untersucht haben.

So haben wir beispielsweise das Ökosystem Wiese unserer französischen Partnerschule genauer betrachtet und mit Hilfe von Keschern und Schirmen die Anzahl und Arten vorhandener Insekten bestimmt.

In Freiburg konnten die französischen Schüler und Lehrer unsere schuleigene Aquaponik-Anlage bestaunen.

Vorbereitet und begleitet wurde der Austausch von der Französischlehrerin der Schülerinnen und Schüler Frau Nora Thiele-Rapuc und von Herrn Benjamin Uhlmann.

Die französischen Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren haben uns im März 2018 in Freiburg besucht und einen Einblick in unsere „Green City“ erhalten.

Im April 2018 sind wir eine Woche ins "Lycée Agricole de Cibeins", welches 40 Kilometer von Lyon entfernt ist, gefahren und haben einen Einblick in das französische Schulleben erhalten, die Nachhaltigkeit vor Ort im Rahmen des Biologieunterrichts mit sehr engagierten Lehrern unter die Lupe genommen, die Metropole Lyon besichtigt, unsere Französischkenntnisse angewandt, mehr über das französische Schulsystem erfahren und noch vieles mehr.

Wir wurden sehr gastfreundlich aufgenommen und konnten innerhalb einer Woche viel erfahren und erleben.

Alle sind sich einig: es war ein gelungener Austausch und die kommenden Jahre wollen wir uns weiterhin gegenseitig besuchen und so mehr über unsere Nachbarn lernen, unsere Sprachkenntnisse anwenden und unter einem bestimmten Gesichtspunkt zwei spannende Wochen zusammen verbringen.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat den Austausch finanziell unterstützt und steht uns jederzeit beratend zur Seite bei organisatorischen Fragen.

Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.